Logo - Coswiger HSG
Großes Jugendhandballteam der HSG Coswig mit Trainern in einer Sporthalle, viele halten Bälle hoch und jubeln.

Coswiger HSG - Radebeuler HV 32:21 (17:8)

Wenn man mal einen Sahnetag braucht… 

… so begann auch der letzte Spielbericht vor Wochenfrist. Verletzungsbedingt waren nicht alle Spieler bei voller Leistungsfähigkeit, zudem stand mit Radebeul ein spielstarker Gegner gegenüber, der uns im Hinspiel bezwungen hatte. Unsere D1 ging also hochkonzentriert in die Partie.

Die Aufstellung orientierte sich zunächst an den körperlichen Voraussetzungen – und was dann folgte, war ein Auftakt nach Maß. Mit einer wachen, beweglichen Abwehr wurden Würfe erzwungen, die leichter zu parieren waren, oder direkt Ballgewinne erzielt. Über ein schnelles Umschalten entwickelte sich eine nahezu perfekte Anfangsphase, die in einem 5:0-Lauf mündete (7. Minute). Radebeul reagierte früh mit einer Auszeit, doch unsere D1 blieb unbeeindruckt und knüpfte nahtlos an die starke Leistung an. Nach elf Minuten leuchtete ein beeindruckendes 12:0 auf der Anzeigetafel. Auf den Rängen herrschte wahrscheinlich staunendes Kopfschütteln, während die Gäste erneut zur grünen Karte griffen. Erst danach fand Radebeul besser ins Spiel, ohne jedoch die Kontrolle oder den Abstand entscheidend zu verändern. Mit 17:8 ging es in die Pause.

Dort wurde die starke erste Halbzeit entsprechend gewürdigt, gleichzeitig aber auch klar angesprochen, dass noch 20 intensive Minuten bevorstanden. Allen war bewusst, dass Radebeul jederzeit in der Lage ist, Rückstände zu verkürzen.

Doch an diesem Tag ließ unsere Mannschaft nichts mehr anbrennen. Die Defensive blieb stabil, erzwang weiterhin Ballgewinne und unterstützte unseren hervorragend aufgelegten Torhüter, der mit zahlreichen Paraden glänzte. Am Spielverlauf änderte sich kaum noch etwas, sodass durchgewechselt werden konnte und angeschlagene Spieler geschont wurden. Am Ende stand ein verdienter 32:21-Erfolg in einer durchweg fairen Begegnung.

Es war beeindruckend zu sehen, wie geschlossen das Team auftrat und die Inhalte aus dem Training auf die Platte brachte. Besonders in der Anfangsphase zeigte sich, wozu die Mannschaft imstande ist, wenn alles ineinandergreift. Gleichzeitig gehört zur Wahrheit, dass Radebeul nicht den besten Tag erwischte.

Nun gilt es, die anstehende Pause sinnvoll zu nutzen, um die Blessuren auszukurieren. Im April warten dann die letzten beiden Saisonspiele auf unsere D1. 

Es spielten: Erik im Tor, Moritz (2), Till, Marlon (14), Malte (7), Jonas (1), Jonah (2), Timon (4), Saskia, Finjas (1), Oskar (1)

 

 

Zurück