USV TU Dresden - Coswiger HSG 27:11 (12:2)
Leistungsexplosion in der zweiten Halbzeit
Am späten Samstagnachmittag fuhren die Coswiger Mädchen nach Dresden zum Gastspiel bei TU Dresden. Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Das primäre Ziel sollte eine klare Leistungssteigerung, verbunden mit mehr geworfenen Toren als in den vorangegangenen Spielen sein.
Dieses Ziel hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit klar verfehlt. Die Abwehrarbeit ließ die Körperlichkeit vermissen. Im Angriff kamen sie mit der 3:3 Abwehr und dem körperlichen Spiel der Gastgeberinnen überhaupt nicht klar. Das Resultat war ein Halbzeitstand von 2:12 aus Sicht der Coswiger Mädels.
Zur Halbzeit versuchte der Trainer, die Mannschaft auf die Abwehrformation der Gastgeber besser einzustellen und änderte das Spielsystem. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung zeigte die Veränderung dann Wirkung. Die Coswigerinnen explodierten förmlich. Innerhalb von 15 Minuten warfen sie beachtliche 9 Tore. Allen voran Rika und Elfie erkannten, dass Handball dann doch ganz einfach ist und warfen sehenswert herausgespielte Tore.
Gleichzeitig entfachte die positive Stimmung eine neue Euphorie in der Abwehr. Es wurde klug verschoben, aggressiv attackiert und lautstark angefeuert.
Diese Leistungssteigerung macht Mut und wir hoffen, dass der Knoten ein Stück weit geplatzt ist und die Mädels sich weiterhin von Spiel zu Spiel steigern können.
Es spielten: Tia, Mia (Tor), Emma U., Sina (2), Saskia (1/1), Michelle, Elfie (4/2) und Rika (4)